Ständig wechselnde Bettgenossinnen hinterlassen selbst bei einem Mann Gefühle von existentieller Leere

Tolle Erfindungen !?

28.November 2008 von nils

Wer in der Stadt wohnt kennt es. Überall auf höhergelegen Mauervorsprüngen sind kleine, fiese und spitze Metallstacheln installiert. Diese sollen es den Ratten der Lüfte (auch Tauben genannt) unmöglich machen, sich dort niederzulassen. Denn richtet sich so ein Vieh mal irgendwo häuslich ein, überkommt es sofort der fiese Drang, seiner angeborenen rektal Bulimie nachzugehen. So sieht es dann eben auch an diesen Orten aus. Alles vollgekackt !!!.

Also erfolgt überall die kostenintensive Installation eben jener Metalldornen. Doch Prof. Dr. Hartmut L. Vögele hat nun eine kostengünstige Variante entwickelt. Gerade jetzt im Winter entfaltet sie ihre volle Wirkung und ist zudem noch ohne grosse Vorkenntnisse zu installieren. Hierzu nehme man:

Einen Meisenknödel

Einen Meisenknödel

und ein beliebiges fenster

und ein Fenster

Als weiteres Utensil wird noch eine Schnur benötigt, die ungefähr halb so lang wie das Fenster hoch ist. Dann befestige man die Schnur am Meisenknödel sowie in der Mitte des oberen Fensterrahmens. Fertig ist die Taubenfalle !!. Eine optimale Installation liegt übrigends vor, wenn der Meisenknödel genau in der Mitte des Fensters hängt.

Gut, oft fallen nicht nur Tauben der Installation zum Opfer, aber Kollateralschäden gibt es überall. Und falls es mal Hansi vom Nachbarn gegenüber erwischt kann man ihn noch wegen Verbreitung der Vogelgrippe verklagen. Danke Prof. Dr. Vögele für diese tolle Erfindung !

*überlegtobmandamitreichwerdenkann

P.S.: eventuell vorhandene Aufkleber mit vogelumrissen bitte unbedingt vorher entfernen !!!

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Einmal mit Profis !?

28.November 2008 von nils

In der schnöden Arbeitswelt kommt man zuweilen nicht um das WEB 2.0 herum. Was “drecks-” WKW.de und “wofür?”-myspace.com für den privaten Bereich sind, ist Xing.de für die Businesshonks. Hat man auf besagter Plattform ein Profil, so passiert es gelegentlich, dass man eine Nachricht einer “Recruitmentfirma” bekommt. Darin wird einem ein tollerer, besser bezahlter und irgendwie coolerer Arbeitsplatz schmackhaft gemacht. Würde man alle diese Zuschriften ernst nehmen, könnte man alle 2 Monate den Job wechseln.

Was tut man also ? Man antwortet nicht auf diese Spam ähnlichen Zuschriften und ignoriert sie hartnäckig. Vorgestern bekam ich eine Nachricht, deren Einleitungssatz mich allerdings derart beeindruckte, dass ich einfach antworten musste. Die Nachricht war wie folgt:

Ich bin momentan auf der Suche nach einem Experten – so wie Sie es sind.

Ich habe eine interessante Position bei einem der weltweitführendsten Softwareunternehmen zu besetzen.
Wenn Sie mehr wissen möchten, Interesse haben, so freue ich mich auf eine Rückmeldung.

Nach einigem hin und her, antwortete ich der netten Dame dann folgendes:

“Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei der Einleitung um einen Standardsatz handelt, den Sie bei jedem Anschreiben verwenden. Außerdem bin ich mal so frei und unterstelle ihnen einfach, dass Sie das notwendige Feingefühl besitzen, in ihrem normalen Umfeld auf solch “reißerische” Einleitungssätze zu verzichten. Denn woher sollten sie wissen dass ich ein Experte bin ? Ich könnte ja auch ein gemeiner, fieser Hochstapler sein, der alles mögliche in sein Profil schreibt, nur um die Aufmerksamkeit von Recruitmentfirmen wie der Ihren auf sich zu ziehen und Ihnen Ihre kostbare Zeit zu stehlen ;-)

Sie würden dann fest davon ausgehen einen Experten vor sich zu haben und vielleicht würde ich Sie sogar überzeugen können, mich Ihrem Auftraggeber vorzuschlagen. Irgendwann stellt sich dann aber heraus, dass ich überhaupt keinen blassen Dunst von dem habe, was ich hier tue und Ihr Auftraggeber ruft bei Ihrem Chef an und beschwert sich darüber, welch minderbemittelten Dilettanten er da ausgesucht hat. Dann kommt Ihr Chef zu Ihnen und – Holla die Waldfee – der Tag ist ein ganz, ganz übler geworden nur weil ein Experte keiner war.

Nicht das es so wäre, aber es könnte ja so sein ;-)

Die interessante Position bei einem der weltweit führendsten ?? schreibt man nicht führenden ??? gibts überhaupt einen superlativ von führend ? Na egal, auf was ich eigentlich hinaus will ist, dass ich aktuell eigentlich nicht an einem beruflichen Wechsel interessiert bin, es sei denn Sie bieten mir ein sechsstelliges Jahresgehalt bei dem die zweite Ziffer größer als eine 2 ist ;-)

Auch auf die Gefahr hin, der Armen den Tag zu versauen schickte ich die Nachricht ab und wartete gespannt auf die Antwort, welche dann auch nach 2 Stunden eintraf:

“an dieser Stelle möchte ich mich für die ausführliche und offene Antwort bedanken.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg, ein frohes Weihnachtsfest
und ein mit besten Wünschen gutes Jahr 2009.”

Respekt vor dieser Profesionalität !! Und wieder jemanden mit teuflischer Arroganz Weihnachten versaut. Auch wenns gar nicht böse gemeint war aber bestimmt so angekommen ist.

*einexpertesowieichesbinmussauchmanchmaleinarschsein

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Comic der Woche.

28.November 2008 von nils

Es soll ja Leute geben, die denken wir wären todkrank. Sind wir auch. Aber nicht in dem Sinne, dass wir nicht mehr bloggen könnten. Dafür gibts andere Gründe die der diesmalige Comic der Woche trotz seines fortgeschrittenenen Alters herrvorragend beschreibt. Auf hessisch würde man sagen “Schleim am Kopp”.
Marco wegen Rüsselseuche und ich wegen Arbeit. Und wieder einer ohne Pimmelmann. YES !

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Das vonmiraus des Tages

19.November 2008 von marco

Mit Grippe beim Arzt… 12 Patienten vor mir wurden in 40 Minuten abgefertigt behandelt, krankgeschrieben bis Freitag!

vonmiraus…

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Comic der Woche.

19.November 2008 von nils

Diese Woche wieder pünktlich am Mittwoch: Der Comic der Woche. Nach dem Exzess der letzten Woche werden wir nun wieder jugendfrei, lassen die Pimmelmänner weg und schieben mit einem leichten knirschen die untere Schublade zu.

Heute deshalb eine Anleitung von Armverrenkungen die sich mit ein bischen Übung zum Nachmachen und Entspannen eignen. Lasst uns Armkünstler Knut huldigen.

*derkrähenfüssigerattenrüssleristleiderabgehauenunddiegemeinenasenbärensauistkrank

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Oversized !?

19.November 2008 von nils

Eigentlich wollte ich ja was über die stupiden Fragen schreiben, die man in einschlägigen Sendungen kurz vor der Werbepause gestellt bekommt. Sowas wie “Welche Sendung sehen Sie gerade ? a) stumpfsinn extra  oder b) bauer sucht hirn”.

Auf der Suche ob es irgendwo vielleicht ein Listing mit solchen Fragen gibt, bin ich dann allerdings auf folgenden Eintrag in einem Forum gestossen, der meine Pläne zunichte machte:

“Gestern war in einem Fernsehquiz das Wort “BLUTMEOPF” auf dem Bildschirm, und es wurde danach gefragt, welches Wort sich darin verbirgt. Ich denke, dass es 362.880 Möglichkeiten der Permutation hier gibt und habe auch ein Programm geschrieben, welches alle Möglichkeiten darstellt. Aber wegen der Vielzahl von Ergebnissen möchte ich jetzt diese Datei mit einem Wörterbuch vergleichen und mir ein sinnvolles Wort vom Computer raussuchen lassen. Seht ihr schon eines? Und – wo kann man im Netz ein deutsches Wörterbuch runtersaugen?”

Wie krass muss denn eigentlich das eigene Hirn verkümmert sein, wenn man sich die Mühe macht, einen Algorythmus für sowas zu schreiben ??? Wie heisst das doch gleich “Fachidioten” ? Schöne neue Welt.

Ich gebe allerdings zu, es gibt komplizierte Sachen, wo das durchaus Sinn macht. “LOHNVOLK” zum Beispiel.  Aber “BLUTMETOPF”.. Herrje.. Kein Wunder das neun Live funktioniert.. Hrrrmpf.. Und nur so am Rande: Hätte der gute Mann aufgepasst, dann wüsste er, dass sowas einem sogenannten Anagramm ziemlich nahe kommt. Die Suche auf google nach “Anagramm” liefert bereits an Position 2 genau das was man in so einem Fall braucht: Einen sehr spassigen “Anagrammgenerator”

*warumselberdenkenwennsdochderrechnermachtwillauchgeplantsein

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Rechtliches Hickhack..

18.November 2008 von nils

Ich frage mich doch ernsthaft warum ich nicht Jurist geworden bin. Dann wären manche Dinge im Leben viel, viel einfacher. Folgender Sachverhalt hat mir nämlich heute mal wieder die Notwendigkeit eines solchen Fachwissens deutlich gemacht.

Ich gehöre nämlich zu den glücklichen Besitzern eines Firmenwagens. Die Besonderheit an der Geschichte ist, dass dieser Firmenwagen über einen großen deutschen Autovermieter von meiner Firma gemietet wird. Als Fahrer stehe nur ich in dem für 1 Monat gültigen Vertrag.

Heute nun kam mein Chef an und verlangte den Schlüssel, damit ein anderer Mitarbeiter mit dem Firmenwagen etwas ausliefern konnte. Nicht ohne meinen Mißmut kundzutun händigte ich dem anderen Mitarbeiter den Schlüssel aus, der dann die Erledigungen machte und das Auto zurückbrachte.

Das Problem an der Sache ist aber nun, dass laut Vertrag zwar der Mieter (also meine Firma) des Autos im Schadensfall haftet, wir aber eine Vollkasko mit 500€ Selbstbeteiligung haben. Hätte also der unberechtigte Fahrer jetzt zum Beispiel so einen Granatenstein in die Windschutzscheibe bekommen, hätte mein Chef mich dazu verdonnern können, diesen zu Bezahlen und ich hätte das Problem gehabt, nachzuweisen, dass der Steinschlag nicht von mir war. Und vor allem… Kann ich rechtlich gesehen, jedesmal ein Übergabeprotokoll verlangen wenn ich den schlüssel in so einem Fall meinem Chef gebe ? Und ist das überhaupt Sinn und Zweck des ganzen ?

Da gibts quasi mal freundlich ausgedrückt “Definitionslücken” und die Frage ist doch, ob man überhaupt in einer Firma bleiben will bei der man sich über sowas Gedanken machen muss.

*jammertgerneaufhohemniveau

P.S. : und warum muss man bei callcentern eigentlich immer erst sauer werden bis jemand einem hilft und man nicht einfach an den nächsten freien Mitarbeiter durchgestellt wird.

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Das vonmiraus des Tages.

17.November 2008 von nils

Bei Störungen der Aufzugsanlage bitte Herrn Göttenhauer unter 0815 4711 oder 0900-rufmichan informieren.

Vielen Dank

*vonmiraus….

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Ausspioniert !?

17.November 2008 von nils

Vor einiger Zeit habe ich mir mal die Mühe gemacht, einen kleinen, bescheidenen Brief an das allseits beliebte Betriebssystem Vista zu schreiben. Seitdem schlich es gewohnt behäbig auf meinem Rechner vor sich hin, zeigte die bekannten Probleme und wartete zum Glück mit keinen neuen Überraschungen auf.

Bis eben ! Nach einem obligatorischen Neustart erschien nämlich in meiner Symbolleiste eine kleine graue Mauer mit einem gelben Ausrufezeichen. Der subbadolle Windows Defender (dessen Deinstallation eigentlich schon längst durch war) meldete sich unerwartet zurück und identifzierte spassigerweise Google Chrome als Adware. Nach meiner anfänglichen Verwunderung wie diese Ausgeburt an Software überhaupt auf meiner Platte überlebt hatte, viel mir ein kleiner dezenter Hinweis auf:

Moment, dachte ich mir. Was meint das Vieh denn mit “beigetreten” um nichts in der Welt würde ich irgendwas von M$ beitreten und schon gar nicht wenn es sich “SpyNet” schimpft. Schon leicht irritiert klickte ich auf “Einstellungen ändern” und was ich dann zu lesen bekam, brachte mich an den Rand eines Herzinfarktes:

Dieser kleine bescheidene Hinweis sagt nämlich nichts anderes, als das dieses Miststück von Defender beliebige Informationen über die von mir verwendete Software an M$ schickt. Aber damit noch nicht genug. Der Hinweis “In einigen Fällen werden möglicherweise ohne Absicht persönliche Informationen an Microsoft gesendet” gab mir den Rest.

Soviele Schimpfwörter kann ich hier gar nicht vom Stapel lassen wie mir dazu einfallen. Zumal ich dieser Riesenschweinerei niemals nicht zugestimmt habe. Gut, vielleicht war ich etwas zu gutgläubig als ich die automatischen Updates aktiviert habe. Aber das ich damit zusätzlich zum Bundestrojaner auch noch Billi G`s Spionagetruppe einlade finde ich dann doch etwas krass. Damit ist auf jeden Fall klar:

Privat kommt mir kein M$ Scheiss mehr ins Haus.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHH

*wirdjetzterstmalgroßewindowsdefendervernichtungsorgienfeiern

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Manuals…

17.November 2008 von marco

von http://xkcd.com/

wer kennt sie nicht, sie kommen in alle erdenklichen Formen und Farben, als Faltblatt, als 300 Seiten starker Wälzer, in Übersetzungen bei denen sich einem die Fussnägel kräuseln oder in Piktorgrammform wie z.B. zum Aufstellen von Möbeln … alles ist möglich (getreu nach uns Uris Motto).

Am Wochenende hatte ich mal wieder mit einer solchen zu tun, da ich nach langem Kampf mir aus rein energietechnischen Aspekten eine Mikrowellen-Grill-Kombie angeschafft habe. Ist einfach irgendwie effizienter die Milch für den Kaffe kurz in die Mikro zu packen als auf dem stromfressenden E-Herd zu erhitzen. Aber egal, tolle Sache, genauso wie das mitgelieferte Faltblatt aus dem ich euch ein paar Auszüge präsentieren möchte:

“Wichtige Sicherheitshinweise”
Prima, Sicherheit ist schon mal gut und wichtig…

“Vor dem Benutzen muss das Gerät ausgepackt werden. Entfernen Sie alle Verpackungsmaterialien und Folien sowie Schutzfolien.
Verdammt, und ich frage mich die ganze Zeit wie ich die doofe Pizza durch den Karton in das Teil reinbekommen soll, nichtmal ostindische Gebetsgesänge haben geholfen!

“Das Verpackungsmaterial ist kein Spielzeug. An Plastiktüten und Styroporteilchen können Kinder ersticken. Halten Sie daher Verpackungsmaterial immer von Kindern fern.”
Hmmm, okay ist ein Argument. Nur leider hab ich gar keine Kinder … wasnu? Ich hebs einfach auf bis zum nächsten Halloween und stell den Kram dann vor die Tür, vielleicht fang ich ein oder zwei von den Blagen.

“Falls Sie Verpackungsmaterial entsorgen wollen, halten Sie sich an die gesetzlichen Bestimmungen.”
Mist, das wird anstrengend. Woher soll ich denn jetzt wieder wissen an welchem Müllauffanglager, 80% anamoprhes Polystyrol abgegeben werden soll? Geschweige denn wie Acrylnitril-Butadien-Syrol neutralisiert wird?

Hier gehts weiter mit “Manuals…”

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