Abschiedsgeschenk
Oder: Eine Meldung und ihr Verbleib.
Meine Premiere feiere ich mit einem Abschiedsgeschenk.
Eines der besonderen Art. Am Mittwoch (auf der Autofahrt Richtung KA) hörte ich im Radio vom Abschiedsgeschenk der großen Koalition: Eine (man kann sagen) signifikante Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze.
Was treibt mich um? Diese Meldung kam nie wieder. Sie wird in TV/Radio-Nachrichten seit diesem Morgen nicht mehr erwähnt. Viel wird berichtet über FDP/CDU und Steuererleichterungen (und anderes).
Schon mal ausgerechnet was dabei herum kommen soll? Lachhaft! Aber die beschlossene Steigerung der Bemessungsgrenze ist dagegen ein Bringer – natürlich nicht für die Beitragszahler.
Also: war es eine Ente? Oder waren meine spontanen Unmutsäußerungen doch gerechtfertigt?
Die netteste lautete „Schweinepack“. Es kam im Mikrokosmos Familie-im-Auto zu einem kleinen Konflikt – Frau neben mir und Kind schräg hinter mir – Fluchen verboten…
Angenommen es ist keine Ente – wo bleibt der öffentliche Diskurs?
Warum laufen keine Kommentatoren und andere Mitteilungsbedürftige zu irgendwelchen Formen auf? Schweigen im Wald. Muss ich den Packbegriff von Organisationen mit Kürzeln wie CDU; SPD oder FDP auf jene erweitern die Kürzel wie ARD; ZDF; FAZ etc. tragen?
Aber vielleicht habe ich es ja auch nur verpeilt. War eine stressige Woche.
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einem Regal. Prüfte es, rief “Schatz meinst du das steht mir?” zu einer völlig Unbeteiligten während ich mir einen Mörtelbecher auf den Kopf setzte. Doch Scherz beiseite…

Ich erinnere mich wage an einen Kundentermin, in dem es darum ging, einen bestimmten Vorgang anhand der hinundhergepingpongten Mails nachzuvollziehen. Der Ansprechpartner war ein gediegener Endfünfziger der wohl den ersten Server dieses jenes Kunden eigenhändig in den Keller getragen hat.




